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flavour of the week

Wahrnehmungstraining: Glücksmomente der Woche

Du hast mal wieder eine total stressige Zeit in der Arbeit und kriegst vor lauter To Dos so ziemlich nichts mehr um dich herum mit? Du hetzt von Termin zu Termin und bist eigentlich nur mit Pflichten erfüllen beschäftigt? Du regst dich ständig auf, weil Kollegen, Stau und Kunden dich dabei behindern? Du wünschst dir mehr Zeit für positive Dinge in deinem Alltag? Dann ist die wichtigste Nachricht an dich: Dein Alltag enthält mit Sicherheit jede Menge kleine positive Dinge – du siehst sie nur noch nicht.

Gerade jetzt, wo du eigentlich überhaupt keine Zeit hast, ist es deshalb besonders wichtig, dass du dir Zeit für dich selbst nimmst! Das Gute daran: Fünf bis zehn Minuten pro Tag reichen schon aus, um langfristig bewusster zu leben und zu lernen, auch in stressigen Zeiten mehr positive als negative Dinge in deinem Alltag wahrzunehmen! Versprochen!

Geheimrezept: Achtsamkeit trainieren

Das Zauberwort dafür heißt Achtsamkeit, also eine Art Grund-Aufmerksamkeit, die es ermöglicht, Dinge bewusster wahrzunehmen. Besonders wichtig für mehr Achtsamkeit im Alltag kann eine regelmäßige Selbstreflexion sein. Sich selbst in bestimmten Dingen regelmäßig zu analysieren und dabei die eigenen Gedanken und Gefühle aktiv zu beobachten kann nicht nur unser positives Bewusstsein, sondern auch unsere Zufriedenheit fördern. Je mehr diese Fähigkeit zur Selbstreflexion trainiert und gestärkt wird, desto zufriedener können wir auch in schwierigen oder stressigen Situationen sein.

Möglichkeiten zu Selbstreflexion

Selbstreflexion ist ein sehr umfangreicher Begriff: Man kann sich selbst zum Beispiel in Bezug auf das eigene Wohlbefinden, verschiedene Verhaltensweisen, bestimmte Situationen oder auch mit Blick auf die Außenwelt reflektieren. Besonders im Trend sind gerade Dankbarkeitstagebücher, die es mittlerweile in vielen verschiedenen Ausführungen und Arten gibt. Alle sollen sie helfen, sich die Dinge bewusst zu machen, die sonst einfach unbemerkt an uns vorbeiziehen würden. Wer ein solches Dankbarkeitstagebuch eine Zeit lang geführt hat, der merkt mit der Zeit, wie sich die Wahrnehmung im Alltag verändert. Nach und nach werden Dinge, für die man dankbar ist, viel häufiger und ganz automatisch ins Bewusstsein gelangen.

Freebie-Download: Glücksmomente der Woche

Eine Zeit lang täglich kleine Glücksmomente auf Papier festzuhalten kann dabei helfen, sie mit der Zeit viel öfter und ganz automatisch wahrzunehmen.

Genauso einfach wie Dankbarkeit lässt sich auch eine positivere Wahrnehmung sozusagen „antrainieren“. Dafür musst du gar keine ellenlangen Texte á la „Liebes Tagebuch“ schreiben. Es reicht, wenn du dir einmal am Tag – am besten abends kurz vor dem Schlafengehen – Zeit nimmst, um dir zu überlegen, was deine heutigen Glücksmomente waren. Dafür habe ich dir ein lifeisfullofsweets-Freebie erstellt: Einfach downloaden, ausdrucken, Kalenderwoche eintragen und befüllen. Wichtig ist: Du kannst alles eintragen, denn es gibt kein Richtig oder Falsch! Am Ende der Woche kannst du aus allen Glücksmomenten, die du die Woche über gesammelt hast, dein Highlight der Woche bestimmen.

Übung macht den Meister

Am Anfang werden dir vielleicht noch nicht besonders viele Glücksmomente einfallen – je öfter du dich jedoch damit beschäftigst, desto mehr positive Dinge entdeckst du in deinem Alltag. Die Übung wird die außerdem helfen, die kleinen Dinge des Alltags mit der Zeit ganz automatisch wertzuschätzen. Für den Anfang ist es am besten, wenn du die Übung regelmäßig durchführst: das Erleichtert dir das Lernen. Später kannst du die Übung aber auch nur noch anwenden, wenn dein Glück mal einen kleinen Durchhänger hat oder du in einer stressigen Phase bist und dir Optimismus deshalb gerade besonders schwerfällt.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Bewahre deine ausgefüllten Bögen auf und schaue sie dir am Ende des Jahres in einer ruhigen Minute noch einmal an. Du wirst sehen, wie gerne du dich daran zurückerinnerst!

Titelbild: Amanda Jones / Unsplash

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